Musikverein Schleching e.V.

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JHV 2019

Aktuelles

Junge Musiker müssen begeistert werden, dabei zu sein -
Jahreshauptversammlung 2019 des Musikvereins Schleching e.V.


Schleching
– Begrüßt wurden die Mitglieder des Musikvereins e.V. zur Jahreshauptversammlung im Landgasthof „Zur Post" musikalisch. Christian Zaiser und sein Sohn Ruppi begeisterten die Freunde der Musik  mit dem Spiel auf ihren Instrumenten -Trompete und Waldhorn-  und begleiteten den ganzen Abend.

Vorstand Rudi Ritter dankte den vielen aktiven Mitgliedern, die bei den zahlreichen musikalischen Aktivitäten dabei sind , aber auch den Vereinsmitgliedern, die im Hintergrund arbeiten und besonders auch seinen Vorstandskollegen und den Dirigenten Walter Reisenauer und Daniela Küfner, die mit unermüdlichem Einsatz und mit  alle mitreißender Begeisterung dabei sind. Aktuell konnten 322 Mitglieder (324 in 2018) vermeldet werden. Die Musikkapelle Schleching unter Leitung von Barbara Pletschacher und die Achental Swing Band unter Leitung von Michael Melcher sowie die Schlechinger Alphornbläser sind unter dem Dach des Musikvereins, auch ihnen galt der Dank von Rudi Ritter.
Einen großen Dank sprach er auch dem Vorstand des Elektrizitätswerkes Schleching, Jakob Riedelsperger, aus, für die Spende von 500 Euro.

Retrospektiv berichtete der Vorstand über die Inventarisierung der vorhandenen Instrumente, die nun abgeschlossen ist. Gemeinsam mit der Schlechinger  Zweigstellenleiterin der Musikschule Grassau, Marlene Noichl, wird ein Leihsystem entwickelt. Die Zusammenarbeit mit der Musikschule soll intensiviert werden, angedacht ist eine Bläserklasse und gemeinsames Arbeiten mit der Jugendkapelle Unterwössen. Der vor zwei Jahren gegründete Kinderchor „Achenwellen" hat zeitliche Schwierigkeiten. In die Zukunft geschaut, müssen junge Menschen für die Musik begeistert werden, dafür sollen  neue Ideen gefunden werden.
In diesem Zusammenhang sprach er auch über die Förderung von Musikschülern. Ende Oktober wurden über die Musikschule Grassau  Eltern  und Schüler über Fördermöglichkeiten informiert. Bis jetzt sind bereits sechzehn Förderanträge eingegangen, eventuell sind hier achtundzwanzig Neuaufnahmen möglich durch die Familienmitgliedschaften. Ein guter Weg, um junge Menschen für die Musik zu begeistern.

Für die Musikkapelle gab Barbara Pletschacher einen kurzen Einblick in die Arbeit. Derzeit sind 39 aktive Musikanten (im Vorjahr 51)  und sechs Marketenderinnen dabei. Es wurden 27 Musikproben absolviert  für 33 Auftritte. Die Vorsitzende bedankte sich für „die guten Nerven" der Dirigenten Walter Reisenauer und Daniela Küfner dabei. Die zahlreichen Auftritte waren bei Standkonzerten, kirchlichen Anlässen, Dorffest, Gaufesten, Gauball und Feuerwehrfest.
Für das kommende Jahr stehen das Gaufest in Schleching und 100 Jahre Jubiläum des Trachtenvereins „d’Gamsgebirgler" an, für  die der 2. Vorstand Bertl Pletschacher die musikalische  Organisation übernommen hat.
Über die zahlreich stattgefundenen Ehrungen wurde bereits mehrfach berichtet.
Die Musikkapelle befindet sich jetzt in der Winterpause und nutzte die Zeit, um ein Konzert mit Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis dreizehn Jahren zu proben. Die jungen Musikanten sollten das Gefühl kennenlernen, wie es ist mit einem großen Orchester zu spielen, es klappte sehr gut und der Nachwuchs war ganz begeistert zusammen mit ihrer Lehrerin Marlene Noichl.

Für die Achental Swing sprach Michi Melcher, der vor gut einem Jahr die Big Band „geerbt" hat. Er meinte, dass sie mit acht Mitgliedern nur noch eine Halbe Big Band sind und wünschte sich dringend Nachwuchs. Er will trotzdem „dran bleiben" und würde sich über Meldung von  Musikern, die mitmachen wollen, sehr freuen und betonte die große Toleranz in der Band.

Für die „Jungen Schlechinger Alphorn- und Weisenbläser" berichtete Sepp Bachmann Junior von verschiedenen Auftritten bei der Osternacht, Pfingstkonzert, der Jubiläumsfeier „50 Jahre Schlechinger Alphornbläser" und drei Standkonzerten.
Er trug auch den Kassenbericht vor, der geprüft und für korrekt befunden wurde von Hannes Prasser.

Abschließend bedankte sich Bürgermeister Josef Loferer im Namen der Gemeinde beim Musikverein, den Musikanten und Sängern, dass sie das ganze Jahr über für weltliche und kirchliche Anlässe zur Verfügung stehen. Dabei verzichtet jeder auf Freizeit und Zusammensein mit der Familie, er fand, das ist nicht selbstverständlich. Dem Vorstand bescheinigte er gute Arbeit und das nötige Fingerspitzengefühl für die richtigen Entscheidungen.

Sebald Bachmann, Vorstand beim Männergesangsverein, wies auf die lange Tradition der Musik im Schlechinger Gemeinwesen hin. Er fand „eine Singstimme ist von Gott gegeben, jeder sollte etwas draus machen". Mit dem Singen erfährt Herz und Seele Gutes und erhält die Gesundheit. Er wünschte sich ebenfalls jüngeren Nachwuchs beim Männergesangsverein.
Dazu meinte Walter Reisenauer, dass es eine Idee wäre, wenn auch ein Chor unter das Dach des Musikvereins kommt.

Bertl Pletschacher regte an, eine eigene Bühne über den Musikverein anzuschaffen, die dann alle Musiker nutzen können, um das Transportproblem zu lösen, lagern könnten die Teile problemlos im Probenraum. Die Volksbank würde sich mit 25 Prozent an den Kosten beteiligen und auch der Bürgermeister versprach „ein offenes Ohr".

Zum Schluss erinnerte Rudi Ritter, dass im nächsten Jahr Neuwahlen stattfinden und deutete an, dass er selbst beruflich sehr eingespannt ist und  sich das Zeitproblem leider einschränkend auf seine ehrenamtlichen Tätigkeiten auswirkt. Gemeinsam und mit Freude sangen die Anwesenden abschließend alle vier Strophen vom Lied „Hoam miaß ma geh".














 
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